01 April 2026, 00:53

Vier Niederrhein-Kommunen planen gemeinsames Krankenhaus ohne Klinikschließungen

Eine Zeichnung des St. Luke's-Krankenhauses in London, England, mit Menschen, die im Vordergrund stehen, sitzen und liegen.

Vier Niederrhein-Kommunen planen gemeinsames Krankenhaus ohne Klinikschließungen

Vier Kommunen im Niederrhein treiben ihre Pläne für ein gemeinsames neues Krankenhaus voran. Die Bürgermeister von Grevenbroich, Bedburg, Jüchen und Rommerskirchen trafen sich am 4. Dezember 2025 per Videokonferenz, um ihren gemeinsamen Ansatz zu bekräftigen. Sie betonten, dass durch das Projekt keine bestehenden Krankenhäuser in der Region geschlossen werden sollen.

Das Vorhaben folgt einem klaren Zeitplan: Zunächst wird eine Machbarkeitsstudie erstellt, gefolgt von Standortbewertungen und Gesprächen mit potenziellen Betreibern und Investoren. Der Bürgermeister von Grevenbroich bestätigte, dass die Stadt die nächsten Schritte vorbereiten werde, sobald die Studie abgeschlossen sei.

Bürgermeister Klaus Krüten unterstrich die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen den Kommunen. Trotz jüngster Verärgerung über öffentliche Äußerungen zur Initiative einigten sich alle vier Bürgermeister darauf, den konstruktiven Dialog aufrechtzuerhalten. Zudem planen sie, in den kommenden Monaten regionale und überregionale Akteure des Gesundheitswesens einzubinden.

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Die Bürgermeister machten deutlich, dass keine der bestehenden Kliniken im Niederrhein langfristig von einer Schließung bedroht sei. Die neue Einrichtung solle vielmehr die lokale Gesundheitsversorgung verbessern – und nicht bestehende Angebote ersetzen.

In der nächsten Phase geht es um die Finalisierung der Machbarkeitsstudie und die Auswahl eines Standorts. Anschließend folgen Gespräche mit Betreibern und Investoren. Die Kommunen bleiben entschlossen, das Projekt gemeinsam weiterzuentwickeln.

AKTUALISIERUNG

NRW's New Hospital Plan Bolsters Regional Efforts

A major shift in North Rhine-Westphalia's healthcare strategy supports the four Niederrhein municipalities' hospital project. Key developments include:

  • The new state hospital plan, effective 1 January 2026, prioritises demand-based care over bed numbers, aligning with the region's focus on improving local services.
  • A 10 billion euro Transformationsfonds will fund structural changes, ensuring stable funding for projects like the new Niederrhein hospital.
  • Minister Karl-Josef Laumann stated, "Die neue Krankenhausplanung wirkt, sie stärkt die Krankenhauslandschaft und die Behandlungsqualität."