31 March 2026, 02:06

Herbstfortbildung 2025: Standesbeamte diskutieren Namensrechtsreform in Gütersloh

Schwarz-weiß-Postkarte einer Bühne in Dresden, Deutschland mit ein paar Menschen und Text.

Herbstfortbildung 2025: Standesbeamte diskutieren Namensrechtsreform in Gütersloh

Herbstfortbildung 2025 des Landesverbandes Westfalen-Lippe der Standesbeamten im Oktober in Güterslohs Rathaus

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Im Oktober fand die Herbstfortbildung 2025 des Landesverbandes Westfalen-Lippe der Standesbeamten im Gütersloher Rathaus statt. Die Veranstaltung brachte Standesbeamte, Mitarbeiter aus Standesämtern und Aufsichtsbehörden zu einem Tag der beruflichen Weiterbildung zusammen. Die Organisatoren hoben den reibungslosen Ablauf und die herzliche Atmosphäre als besondere Erfolge hervor.

Die Planung der Konferenz begann bereits ein Jahr im Voraus unter der Leitung von Barbara Glaser vom Standesamt Gütersloh. Die ganztägige Veranstaltung konzentrierte sich auf aktuelle rechtliche Themen, insbesondere die jüngsten Änderungen im Namensrecht. Barbara Horenkamp und Andreas Stenzel leiteten die Fortbildung, die Teil der Feierlichkeiten zum 200-jährigen Jubiläum Güterslohs war.

Die Tagung fiel mit dem Stadtjubiläum zusammen und verlieh der Zusammenkunft eine besondere Bedeutung. Die Teilnehmer diskutierten die Auswirkungen der Namensrechtsreform 2023, die Verfahren für Doppelnamen und geschlechtsneutrale Vornamen vereinfacht hat. Seit ihrer Einführung sind die Anträge auf Namensänderungen in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu 2022 um 25 Prozent gestiegen.

Die Bearbeitungszeiten haben sich verbessert: Statt bisher sechs bis acht Wochen dauert das Verfahren nun nur noch zwei bis vier Wochen. Allerdings führten anfängliche Schulungsbedarfe in Großstädten wie Köln und Düsseldorf zu vorübergehenden Verzögerungen. Claudia Wiegelmann, Leiterin des Bürger- und Ausländeramts in Gütersloh, lobte die Veranstaltung als sowohl produktiv als auch bestens organisiert in einem besonders ansprechenden Rahmen.

Die Fortbildung bot wichtige Aktualisierungen zu standesamtlichen Praktiken und war zugleich ein Beitrag zu Güterslohs 200-Jahr-Feier. Mitarbeiter aus der gesamten Region erhielten Einblicke in die sich wandelnde Rechtslandschaft. Sowohl Teilnehmer als auch Organisatoren zeigten sich durchweg begeistert von der gelungenen Durchführung und dem Veranstaltungsort.

Quelle