"Hogwarts Legacy 2" offiziell bestätigt – doch Boykott-Debatte flammt auf
Nina Bauer"Hogwarts Legacy 2" offiziell bestätigt – doch Boykott-Debatte flammt auf
Ein Nachfolger zu Hogwarts Legacy befindet sich offiziell in Entwicklung bei Avalanche Software. Warner Bros. Games bestätigte das Projekt und stufte es als eine der höchsten Prioritäten ein. Gleichzeitig formieren sich bereits Aufrufe zum Boykott – ausgelöst durch die umstrittenen Äußerungen von J.K. Rowling.
Gerüchte über Hogwarts Legacy 2 halten sich seit Monaten, wobei Stellenausschreibungen – darunter die Suche nach einem neuen Community-Manager – die Spekulationen weiter anheizten. Brancheninsider gehen nun davon aus, dass eine offizielle Ankündigung bereits im Sommer 2026 erfolgen könnte. Führungskräfte deuteten zudem ein mögliches Veröffentlichungsfenster zwischen 2027 und 2028 an.
In den sozialen Medien erleben Boykottkampagnen derzeit einen neuen Aufschwung; der entsprechende Hashtag trendet auf X. Ein bekannter Streamer ging noch einen Schritt weiter und kündigte an, den Kontakt zu allen abzubrechen, die das Spiel kaufen – oder es sogar illegal herunterladen. Die Gegenreaktionen spiegeln eine anhaltende Spaltung in der Gaming-Kultur wider, in der ideologische Positionen mit kommerziellem Erfolg kollidieren.
Trotz der Kontroversen bleibt die Vorfreude groß. Der erste Teil von Hogwarts Legacy verkaufte sich über 24 Millionen Mal, und Warner Bros. scheint entschlossen, die Zukunft der Serie weiter auszubauen. Die Entwicklung des Nachfolgers läuft unter der Leitung von Avalanche Software, während der Konzern die Veröffentlichung mit hoher Priorität vorantreibt. Zwar halten die Boykottbewegungen an, doch die mögliche Ankündigung für 2026 deutet darauf hin, dass das Unternehmen mit regem Interesse rechnet. Ein Starttermin bereits 2027 würde das Spiel zu einem der meistbeachteten Titel des Jahres machen.






