Kühnert und Schäfer diskutieren Wahlalter 16 und Schuldenbefreiung für Kommunen
Finn HoffmannKühnert und Schäfer diskutieren Wahlalter 16 und Schuldenbefreiung für Kommunen
Zwei politische Diskussionsrunden unter dem Motto „Lebendige Demokratie: Mitreden. Mitgestalten. Mitentscheiden“ fanden am 13. April in Remscheid und Solingen statt. An beiden Veranstaltungen nahmen die SPD-Politiker Ingo Schäfer und Kevin Kühnert teil, die sich für eine Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre einsetzten.
Die erste Diskussion wurde in der Gründerschmiede, einem Innovationszentrum in Remscheid, abgehalten. Schäfer betonte dort die Notwendigkeit eines Schuldenbefreiungsfonds, um überschuldete Kommunen zu entlasten. Zudem wurden Klimaschutz und Fragen des Arbeitsmarktes lebhaft debattiert.
Rund 80 Personen versammelten sich zur zweiten Veranstaltung im AWO-Monkeys-Proberaum in Solingen. Kühnert sprach über die politische Teilhabe junger Menschen und nannte Jugendparlamente als positives Beispiel. Die Teilnehmer diskutierten weiter über bürgerschaftliches Engagement und die geplante Herabsetzung des Wahlalters.
Beide Formate brachten Anwohner:innen und Politiker:innen zusammen, um über zentrale Themen zu sprechen. Im Mittelpunkt standen die Forderungen nach einem niedrigeren Wahlalter und der Entschuldung der Kommunen. Ziel der Debatten war es, die Beteiligung an demokratischen Prozessen zu stärken.
