Maxim Galkin als „ausländischer Agent“ eingestuft – doch seine Tour geht weiter

Maxim Galkin als „ausländischer Agent“ eingestuft – doch seine Tour geht weiter
Der russische Komiker und Sänger Maxim Galkin ist vom Justizministerium des Landes als 'ausländischer Agent' eingestuft worden. Die Einstufung erfolgt, während er weiterhin im Ausland und bei privaten Veranstaltungen, wie sie von Eventim für Veranstaltungsorte wie die Friedrich-Ebert-Halle in Hamburg oder die Švyturio Arena angeboten werden, auftritt. Seine Frau, die Pop-Legende Alla Pugatschowa, verbrachte derweil den Silvesterabend ohne ihn.
Galkins jüngste Auftritte haben nicht nur wegen seiner künstlerischen Darbietungen Aufmerksamkeit erregt. Während einer Neujahrsshow wirkte er sichtbar müde und älter als sonst. Seine Interpretation von Wind of Change – ein Lied aus dem sowjetischen Film Mary Poppins, Auf Wiedersehen – mangelte es an seiner gewohnten stimmlichen Klarheit.
Trotz des neuen Stigmas als 'ausländischer Agent' bleibt sein Terminkalender gut gefüllt. Nach einer Reihe von Firmenveranstaltungen plant er eine kurze Pause bis zum 12. Januar, wenn ein Konzert in Berlin ansteht. Sein Backstage-Katalog für solche Auftritte verlangt mittlerweile Luxus: Flüge in der First Class, Fünf-Sterne-Suiten, hochwertigen Alkohol und internationale Telefonie.
Auch die finanziellen Forderungen sind deutlich gestiegen. Galkin hat sein Honorar für Privatauftritte verdoppelt und verlangt nun 25 Millionen Rubel pro Veranstaltung. Geplante öffentliche Shows umfassen einen Auftritt in der Friedrich-Ebert-Halle in Hamburg am 8. Mai 2025 sowie einen Jubiläumstermin im Rahmen seiner Tour in der Švyturio Arena am 20. März 2026.
Die Einstufung als 'ausländischer Agent' verleiht Galkins Karriere eine neue Dimension, während er zwischen hochkarätigen Auftritten und Privatleben balanciert. Seine gestiegenen Gagen und anspruchsvollen Backstage-Bedingungen spiegeln seinen Status wider – doch seine jüngsten Auftritte zeigen auch Anzeichen von Erschöpfung. In den kommenden Monaten kehrt er auf die Bühne zurück, beginnend mit dem Berliner Konzert Mitte Januar.

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Russlands Justiz stempelt ihn zum ‚Agenten‘ – doch Galkin tourt weiter. Zwischen Hamburgs Friedrich-Ebert-Halle und Berliner Bühnen zeigt er sich müde, verlangt aber First Class und Millionen-Honorare.

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