Mönchengladbachs Energieverbrauch 2024: Hohe Kosten, stabile Emissionen und ehrgeizige Sparpläne
Sophia FrankeMönchengladbachs Energieverbrauch 2024: Hohe Kosten, stabile Emissionen und ehrgeizige Sparpläne
Mönchengladbach legt neuen Bericht zu Energieverbrauch 2024 und Einsparplänen vor
Mönchengladbach hat einen neuen Bericht veröffentlicht, der den Energieverbrauch der Stadt im Jahr 2024 detailliert aufschlüsselt und die Pläne für künftige Einsparungen darlegt. Im vergangenen Jahr gab die Stadt 10,7 Millionen Euro für Energie aus – ein deutlicher Anstieg um 53 Prozent im Vergleich zu 2023. Dennoch blieb der Stromverbrauch in städtischen Gebäuden mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) stabil.
Laut Bericht entfiel fast die Hälfte des gesamten Strombedarfs in kommunalen Liegenschaften auf Schulen. Der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr.
Heizölverbrauch steigt deutlich, Gasbedarf konstant Der Verbrauch von Heizöl kletterte deutlich – von 4,75 Millionen kWh (2023) auf 6 Millionen kWh (2024). Der Erdgasverbrauch hingegen blieb mit 50,4 Millionen kWh auf dem Niveau des Vorjahres.
Maßnahmen zur Kostensenkung und Emissionsreduktion Um Ausgaben und Umweltbelastung zu verringern, hat die Stadt bereits ihre Beleuchtungsanlagen für 850.000 Euro modernisiert. Die Hälfte der Kosten übernahm ein Bundeszuschuss. Weitere Schritte sind für 2026 bis 2028 geplant, darunter die Optimierung von Heizsystemen und die Installation von Solaranlagen.
Zudem hat das städtische Energiemanagement-Team gmmg sein Personal und seine Ressourcen ausgebaut, um den Energieverbrauch besser zu überwachen und zu steuern.
Herausforderungen und Fortschritte im Energiekonzept Der Bericht zeigt sowohl die Fortschritte als auch die Hürden in Mönchengladbachs Energiestrategie auf: Während Verbrauch und Emissionen stabil blieben, deuten der gestiegene Heizölbedarf und die höheren Kosten auf anhaltenden Druck hin. Die geplanten Modernisierungen sollen langfristig die Ausgaben senken und die Umweltbilanz verbessern.






