Neue Gleichstellungsbeauftragte in Solingen will Gewalt bekämpfen und Chancengleichheit stärken
Sophia FrankeNeue Gleichstellungsbeauftragte in Solingen will Gewalt bekämpfen und Chancengleichheit stärken
Maria Carroccio Ricchiuti übernimmt im April das Amt der neuen Gleichstellungsbeauftragten in Solingen. Die ausgebildete Soziologin mit einem Master in Gemeindeentwicklung bringt jahrelange Erfahrung in die Position ein. Ihre Ernennung folgt auf den Abschied von Aldona Fenz, die sich neuen beruflichen Herausforderungen zuwendet.
Seit Ende 2018 arbeitet Ricchiuti in der kommunalen Koordination und leitete Solingens Beteiligung an der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Zukunft". Ihr Hintergrund in Soziologie und Gemeindeentwicklung hat sie auf die anstehenden Aufgaben vorbereitet.
In ihrer neuen Funktion wird sie sich vor allem auf die Prävention und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt konzentrieren. Zudem setzt sie sich für faire Teilhabe, Chancengleichheit und Vielfalt in der gesamten Stadt ein. Um dies zu erreichen, plant Ricchiuti, die Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung zu stärken und einen offenen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu fördern.
Eines ihrer zentralen Ziele ist es, die Lücke zwischen den gesetzlichen Gleichstellungsvorgaben und deren praktischer Umsetzung zu schließen. Ihr Ansatz setzt auf pragmatische Lösungen und Bürgerbeteiligung, um nachhaltige Fortschritte zu erzielen.
Ricchiutis Amtsantritt markiert eine neue Phase für die Gleichstellungspolitik in Solingen. Ihr Fachwissen und ihre Erfahrung werden Initiativen zur Verbesserung der Geschlechtergerechtigkeit und sozialen Inklusion prägen. Die Stadt erwartet, dass ihre Arbeit spürbare Veränderungen in der lokalen Politik und im Gemeinschaftsleben bewirkt.






