18 March 2026, 18:06

Neuer Polizeibeirat in Wuppertal startet mit klaren Zielen für mehr Bürgerbeteiligung

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Neuer Polizeibeirat in Wuppertal startet mit klaren Zielen für mehr Bürgerbeteiligung

Neu gegründeter Polizeibeirat der Kreispolizeibehörde Wuppertal tritt zu erster Sitzung zusammen

Am 17. März 2026 kam der neu gebildete Polizeibeirat der Kreispolizeibehörde Wuppertal erstmals zusammen. Das Gremium wurde nach den Kommunalwahlen im September 2025 eingerichtet und setzt sich aus elf Mitgliedern zusammen, die von den Stadträten Wuppertals, Remscheids und Solingens benannt wurden. Zu seinen Aufgaben gehört die Beratung des Polizeipäsidenten in kommunalen Angelegenheiten sowie bei grundlegenden Entscheidungen mit regionaler Bedeutung.

Der Beirat fungiert als Schnittstelle zwischen Bürgerschaft, Kommunalpolitik und Polizei. Seine Zuständigkeiten umfassen die Behandlung öffentlicher Anliegen, allgemeiner Beschwerden sowie übergeordneter Themen im Zusammenhang mit der Polizeiarbeit. Die Mitglieder sollen das Vertrauen in die Behörden stärken, die Arbeit der Polizei unterstützen und Rückmeldungen aus der Bevölkerung an die Verantwortlichen weiterleiten.

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In der konstituierenden Sitzung wurde Hans-Hermann Lücke aus Wuppertal zum Vorsitzenden gewählt. Die genaue Ausgestaltung und Entwicklung des Gremiums bleibt jedoch eigenständig, da es keine detaillierten Vergleiche mit ähnlichen Einrichtungen in anderen nordrhein-westfälischen Großstädten gibt. Anders als bei anderen Beratungsgremien wurden seit der Neugründung keine konkreten Angaben zur Zusammensetzung veröffentlicht – etwa dazu, ob Bürgervertreter, politische Akteure oder lokale Initiativen vertreten sind.

Der Beirat nimmt nun seine Arbeit auf und konzentriert sich dabei auf Bürgerbeteiligung und die Stärkung der polizeilichen Transparenz. Seine Gründung folgt auf die Kommunalwahlen 2025, wobei die Mitglieder aus den drei benachbarten Städten stammen. In künftigen Sitzungen sollen öffentliche Anliegen aufgegriffen und die Polizeipolitik in der Region mitgestaltet werden.

Quelle