25 April 2026, 00:09

NRW setzt mit PsG.nrw neue Maßstäbe im Kampf gegen sexualisierte Gewalt an Kindern

Plakat der New Yorker Gesellschaft zur Verhinderung von Grausamkeit an Kindern an der Fourth Avenue und 23rd Street, das ein Gebäude mit Fenstern, Bäumen und einem Himmelhintergrund zeigt, mit Text unten.

NRW setzt mit PsG.nrw neue Maßstäbe im Kampf gegen sexualisierte Gewalt an Kindern

Nordrhein-Westfalens Ansatz zum Kinderschutz steht im Fokus eines aktuellen Spitzenbesuchs

Eine kürzliche hochrangige Visite hat die Aufmerksamkeit auf die Kinderschutzstrategien Nordrhein-Westfalens gelenkt. Die von Claus geführte Reise sollte bewährte Praktiken vorstellen und den fachübergreifenden Dialog stärken. Im Mittelpunkt stand dabei die landeseigene Fachstelle PsG.nrw, die maßgeblich an der Prävention sexualisierter Gewalt und der Förderung der Jugendhilfe mitwirkt.

Während des Besuchs wurde thematisiert, wie Nordrhein-Westfalen 2020 als erstes Bundesland eine spezialisierte Behörde zur Bekämpfung sexualisierter Gewalt einrichtete. PsG.nrw ist mit fünf Regionalstellen in Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster vertreten und gewährleistet so eine flächendeckende Präventions- und Unterstützungsarbeit vor Ort.

Die Gespräche betonten die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Kinderschutzes, der Schutzkonzepte, Krisenintervention und Fachkräftefortbildungen umfasst. Besonders behandelt wurden auch die digitale Sicherheit von Kindern sowie die Verknüpfung von Prävention und frühzeitiger Intervention. Britta Schühlke unterstrich, dass der Schutz der Kinderrechte eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei.

Claus hob hervor, dass wirksamer Kinderschutz auf gebündeltem Fachwissen, einheitlichen Qualitätsstandards und stabilen Netzwerken beruhe. Roland Mecklenburg ergänzte, dass eine kontinuierliche Zusammenarbeit entscheidend sei, um junge Menschen zu schützen. Die Landesfachstelle PsG.nrw unterstützt dies durch Beratungsangebote, Vernetzungsmöglichkeiten und Schulungen für Fachkräfte.

Die Reise ist Teil einer übergeordneten Initiative, die erfolgreiche Modelle präsentiert und die sektorübergreifende Zusammenarbeit in Jugendschutzdiensten fördern soll.

Der Besuch unterstrich die Vorreiterrolle Nordrhein-Westfalens im Kinderschutz, wobei PsG.nrw durch Fortbildungen und lokale Netzwerke wesentliche Impulse setzt. Wie diskutiert wurde, hängt wirksame Prävention von abgestimmten Maßnahmen in den Bereichen Politik, digitale Sicherheit und Fachkräfteentwicklung ab. Das Landesmodell dient weiterhin als Benchmark für andere Regionen.

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