10 April 2026, 16:08

Paris Jackson zweifelt an Michael-Jackson-Biopic und Erbe des Popkönigs

Plakat mit der Aufschrift 'Eine kurze Geschichte von T.J. Jackson' mit einem zentralen Porträt umgeben von Bildern von Blättern, einer Flagge und anderen Gegenständen.

Paris Jackson zweifelt an Michael-Jackson-Biopic und Erbe des Popkönigs

Der bevorstehende Michael-Jackson-Biopic Michael gerät erneut in die Kritik, nachdem die Tochter des verstorbenen Sängers, Paris Jackson, die Verwaltung seines Erbes durch den Nachlass infrage stellt. Der Film, der aufgrund von Nachdrehs und Drehbuchänderungen um ein Jahr verschoben wurde, erscheint inmitten anhaltender Streitigkeiten über Transparenz und Finanzen – 17 Jahre nach dem Tod des Pop-Ikone im Jahr 2009.

Der Nachlass von Michael Jackson, der einst mit Schulden in Höhe von 500 Millionen US-Dollar und einer drohenden Pleite belastet war, hat sich seitdem zu einem Milliardengeschäft entwickelt. Unter der Führung der Testamentsvollstrecker John Branca und John McClain erzielte er durch Projekte wie eine Konzertdokumentation, ein Broadway-Musical und eine Cirque-du-Soleil-Show enorme Gewinne. Bis Ende 2021 hatten Branca und McClain gemeinsam 148.252.657 US-Dollar an Vergütungen aus dem Nachlass erhalten.

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Doch der wirtschaftliche Erfolg des Nachlasses hat die Spannungen mit Jacksons Kindern nicht beseitigt. Paris, Prince und Bigi fordern eine klarere Rechnungslegung und schnellere finanzielle Berichte. Paris hat insbesondere den Biopic öffentlich kritisiert, ihn als "zuckerbeschichtet" und "unehrlich" bezeichnet und sich später von dem Projekt distanziert.

Ihre jüngsten Vorwürfe richten sich gegen die Behauptung des Nachlasses, sie habe bereits 65 Millionen US-Dollar an Leistungen erhalten und stehe vor einer Erbschaft in Höhe von weiteren Hunderten Millionen. Sie bestreitet diese Zahlen und verlangt mehr Transparenz. Der Rechtsstreit betrifft nun sowohl die Darstellung ihres Vaters im Film als auch die allgemeine Verwaltung des Erbes.

Der Biopic Michael soll nach den Verzögerungen nun endlich erscheinen, doch seine Veröffentlichung fällt in eine Phase ungelöster Konflikte. Die Testamentsvollstrecker des Nachlasses stehen unter Druck, die finanziellen und kreativen Bedenken der Familie zu klären. Gleichzeitig wird der Erfolg des Films davon abhängen, wie das Publikum – und vor allem Jacksons Erben – die Darstellung des verstorbenen Stars aufnimmt.

Quelle