14 April 2026, 20:06

Phoenix Engineering pleite: Arbeiter kämpfen um ausstehende Löhne und ihre Existenz

Schwarze und weiße Fotografie eines Fabrikinneren mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik Deutschlands" unten.

Phoenix Engineering pleite: Arbeiter kämpfen um ausstehende Löhne und ihre Existenz

Beschäftigte von Phoenix Engineering im Rhein-Lahn-Kreis warten seit Wochen auf ihren Lohn

Das Unternehmen, das im Auftrag von "Our Green Fiber" (OGF) Glasfaserkabel verlegte, hat diese Woche Insolvenz angemeldet. Die Mitarbeiter stehen nun vor unbezahlten Mieten und wachsenden Schulden, während das gerichtliche Verfahren beginnt.

Die Probleme begannen, als Phoenix Engineering seine Belegschaft trotz vertraglich zugesicherter 14 Euro Bruttostundenlöhne nicht mehr bezahlte. Mehrere Arbeiter geben an, dass ihnen tausende Euro an ausstehenden Löhnen zustehen. Vermieter drohen zudem mit Räumungsklagen, nachdem das Unternehmen die Übernahme der Unterkunftskosten eingestellt hat.

Am Mittwoch eröffnete das Amtsgericht Köln das Insolvenzverfahren. Als Hauptgründe für den finanziellen Zusammenbruch nannte das Unternehmen steigende Zinsen und verschärfte Kreditbedingungen. Phoenix Engineering hat jedoch Schritte eingeleitet, um die Löhne der Beschäftigten über Insolvenzgeld bis Oktober 2025 abzusichern.

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Vor Ort unterstützt die Linke aus Koblenz die Betroffenen mit Lebensmittelspenden und vorübergehender Unterkunft. Viele der Arbeiter lehnen es trotz ihrer prekären Lage ab, staatliche Sozialleistungen zu beantragen.

Das Insolvenzverfahren läuft nun an, während die Mitarbeiter auf Auszahlungen über das neu eingerichtete Insolvenzgeld-System warten. Der Kollaps von Phoenix Engineering hat viele in existenzielle Not gestürzt – ob sie ihre ausstehenden Löhne vollständig zurückerhalten, wird sich im Verlauf des Verfahrens zeigen.

Quelle