03 May 2026, 22:06

Portugals Medienlegende Cândido Mota mit 82 Jahren gestorben

Zwei Männer stehen nebeneinander vor einem Fernseher, einer spricht in ein Mikrofon und der andere trägt ein graues T-Shirt, vor einem Banner mit Text und Logo.

Portugals Medienlegende Cândido Mota mit 82 Jahren gestorben

Cândido Mota, bekannter portugiesischer Radio- und Fernsehmoderator, ist im Alter von 82 Jahren verstorben. Seine Karriere umfasste mehrere Jahrzehnte und hinterlässt bleibende Spuren im portugiesischen Rundfunk. Freunde, Fans und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens haben begonnen, seinem Andenken zu gedenken.

Geboren am 28. September 1943 in Espinho, wurde Mota zu einer vertrauten Stimme und einem bekannten Gesicht in den portugiesischen Medien. Er moderierte beliebte Sendungen wie Em Órbita und O Passageiro da Noite und verlieh mit seiner unverwechselbaren Stimme auch Spielshows eine besondere Note. Viele werden sich an ihn als den Off-Sprecher in Herman Josés Glücksrad und Du kannst mich nicht täuschen beim öffentlich-rechtlichen Sender RTP erinnern.

Neben seiner Fernsehkarriere war Mota ein angesehener Radiomoderator und Schauspieler. Seine Arbeit prägte den modernen Hörfunk in Portugal, und er blieb bis zuletzt in kulturellen Veranstaltungen aktiv. Als langjähriges Mitglied der Portugiesischen Kommunistischen Partei (PCP) trat er regelmäßig beim Avante!-Festival auf.

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Mota war vor seinem Tod mehr als zwei Wochen lang im Hospital Santa Maria in Lissabon stationär behandelt worden. Die Aufbahrung findet am Montag um 16 Uhr im Bestattungsinstitut der Kirche São João de Deus statt. Die Einäscherung ist für den folgenden Tag in Lissabon vorgesehen.

Präsident António José Seguro würdigte Motas Tod und betonte, dass seine Stimme im kollektiven Gedächtnis der Portugiesen weiterleben werde.

Mit Cândido Motas Tod endet eine Ära des portugiesischen Rundfunks. Seine Beiträge zu Radio, Fernsehen und Kultur werden von Zuschauern im ganzen Land in Erinnerung bleiben. Die Aufbahrung und die Trauerfeier bieten der Öffentlichkeit die Möglichkeit, sein Erbe zu ehren.

Quelle