Raser mit 117 km/h in 70er-Zone: Polizei Heinsberg ahndet 155 Verkehrsverstöße
Sophia FrankeRaser mit 117 km/h in 70er-Zone: Polizei Heinsberg ahndet 155 Verkehrsverstöße
Polizei Heinsberg führt gezielte Verkehrskontrollen durch
Am Dienstag, den 18. Februar, führte die Polizei Heinsberg zwischen 8 und 16 Uhr eine gezielte Verkehrsaktion durch. Ziel war die Durchsetzung der Verkehrsregeln sowie die Sammlung von Erkenntnissen für weitere polizeiliche Maßnahmen. Bei den Kontrollen richteten die Beamten eine ESO-Messstelle und zwei Laserblitzer ein.
Insgesamt wurden 3.221 Fahrzeuge überprüft, wobei 155 Verstöße festgestellt und entsprechend geahndet wurden. Der schwerwiegendste Verstoß betraf einen Autofahrer, der in einer 70-km/h-Zone mit 117 km/h unterwegs war – eine Überschreitung um 43 km/h. Ihm drohen nun ein Bußgeld und ein Fahrverbot.
Neben Raserei deckten die Beamten weitere Verstöße auf: Ein Fahrer eines E-Scooters verfügte weder über eine Versicherung noch über eine Betriebserlaubnis, was ein Strafverfahren nach sich zog. Auch ein E-Bike war nicht versichert, was ähnliche rechtliche Konsequenzen zur Folge hatte. Weitere 34 Verstöße umfassten Vorfahrtsmissachtungen, Gurtvergehen, die Nutzung des Handys am Steuer sowie Fehlverhalten im Radverkehr.
Bis zum Ende des Tages hatte die Polizei 114 Verwarnungen und 41 offizielle Ordnungswidrigkeitenanzeigen ausgestellt. Die Aktion zeigte, dass es in der Region weiterhin Probleme mit der Einhaltung der Verkehrsregeln gibt.
Bei den Kontrollen wurden 155 Verstöße unter Tausenden überprüften Fahrzeugen geahndet. Der mit 117 km/h geblitzte Fahrer muss mit einem Bußgeld und einem Fahrverbot rechnen. Gegen die Fahrer des unversicherten E-Scooters und E-Bikes wurden zudem Strafverfahren eingeleitet.
