04 May 2026, 06:06

Rassistischer Angriff im Rombergpark: Zwei Männer greifen Picknickgruppe an

Eine Gruppe von maskierten Menschen geht eine Straße entlang und hält ein Banner hoch, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden und Bäumen im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel darüber.

Rassistischer Angriff im Rombergpark: Zwei Männer greifen Picknickgruppe an

Ein friedlicher Abend im Dortmunder Rombergpark eskalierte in Gewalt, nachdem zwei Männer rassistische Musik abspielten und eine Gruppe von Picknickern angriffen. Der Vorfall in der Nähe des Kirschblütenwegs führte zu einem Polizeieinsatz und strafrechtlichen Konsequenzen für die Tatverdächtigen. Die beiden Männer, 20 und 21 Jahre alt, waren bisher nicht polizeibekannt, müssen sich nun aber vor Gericht verantworten.

Die Auseinandersetzung begann gegen 20:45 Uhr, als sechs Personen im Park ein Picknick feierten. Zwei offensichtlich betrunkene Männer in ihrer Nähe spielten über einen tragbaren Lautsprecher Lieder mit rassistischen Texten ab. Als zwei Frauen aus der Gruppe sie darauf ansprachen, kam es zu einem hitzigen Streit, begleitet von rassistischen Beleidigungen.

Die Situation spitzte sich zu, als die Männer der Gruppe bis zum Parkausgang folgten und weitere Beschimpfungen riefen. Nahe dem Eingang zum Kirschblütenweg griff einer der Männer die beiden 20-jährigen Frauen körperlich an und schlug sie mit den Fäusten. Passanten alarmierten die Polizei, die schnell eintraf und beide Tatverdächtigen vorläufig festnahm.

Die Behörden nahmen den 20-Jährigen in Gewahrsam, während der 21-Jährige ein Platzverbot für das Gebiet erhielt. Die Ermittlungen ergaben, dass keiner der beiden Vorstrafen hatte oder Verbindungen zu rechtsextremen Kreisen aufwies. Dennoch müssen sie sich nun wegen Volksverhetzung, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.

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Die beiden Dortmunder werden sich vor Gericht für ihr Handeln verantworten müssen. Die Anklagepunkte umfassen Volksverhetzung, Beleidigung und Körperverletzung – sowohl aufgrund der verbalen als auch der körperlichen Angriffe. Der Fall zeigt, welche rechtlichen Konsequenzen rassistisches Verhalten nach sich ziehen kann, selbst bei Personen ohne Vorstrafen.

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