Spektakulärer Bankraub in Gelsenkirchen: 3.250 Konten der Sparda Bank Hessen geknackt

Kriminalermittler fordern Kontrollmechanismen für Schließfächer - Spektakulärer Bankraub in Gelsenkirchen: 3.250 Konten der Sparda Bank Hessen geknackt
Spektakulärer Raubüberfall auf Sparda Bank Hessen-Filiale in Gelsenkirchen: Fast alle 3.250 Bankkonten geknackt
Ein dreister Raub auf eine Filiale der Sparda Bank Hessen in Gelsenkirchen hat nahezu alle 3.250 Bankkonten kompromittiert. Der Einbruch, der am 29. Dezember 2025 entdeckt wurde, ist bis zum 7. Januar 2026 weiterhin unaufgeklärt – die Täter sind noch immer auf freiem Fuß. Die Polizei ermittelt weiter, hat bisher jedoch keine Hinweise zu Verdächtigen oder Motiven veröffentlicht.
Der Coup hat die Debatte über die mangelnde Kontrolle von Bankkonten neu entfacht, die derzeit nicht unter die EU-Geldwäscherichtlinien fallen.
Die Täter waren über einen Archivraum in die Sparda Bank Hessen-Filiale eingedrungen, hatten ein großes Loch in den Tresor gebohrt und so Zugang zu fast allen Kundenkonten erlangt. Die Behörden wurden erst durch einen ausgelösten Feueralarm in den frühen Morgenstunden des 29. Dezember auf den Einbruch aufmerksam. Ermittler vermuten, dass die Beute möglicherweise über mehrere Tage abtransportiert wurde.
Oliver Huth, Landesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) für Nordrhein-Westfalen, äußerte sich besorgt über die unkontrollierte Nutzung von Bankkonten. Er argumentierte, dass dort ohne Überprüfung große Bargeldsummen gelagert werden könnten – ein potenzielles Einfallstor für organisierte Kriminalität. Huth verwies auf einen früheren Fall, in dem eine Kindergärtnerin 300.000 Euro auf einem Bankkonto deponiert hatte, und betonte, dass selbst scheinbar harmlose Personen das System ausnutzen könnten.
Zwar wollte Huth sich nicht direkt zum Vorfall in Gelsenkirchen äußern, doch stellte er die Frage, warum jemand Bargeld auf einem Bankkonto statt auf einem DKB-Konto aufbewahren würde. Banken, so Huth, hätten keinerlei Kenntnis darüber, was auf diesen Konten lagere. Unterdessen wies ein Anwalt, der betroffene Kunden vertritt, Vorwürfe zurück, es hätten sich illegale Gelder auf den geknackten Konten befunden – vielmehr lägen Beweise für den legalen Besitz vor.
Der BDK fordert nun strengere Kontrollen im Rahmen der sechsten EU-Geldwäscherichtlinie, die Bankkonten bisher nicht reglementiert. Ohne solche Maßnahmen, warnte Huth, blieben sie eine "blinde Stelle" für die Strafverfolgung.
Der Raub in Gelsenkirchen hat Schwachstellen in der Verwaltung von Bankkonten offenbart. Da es keine Vorschriften gibt, die Banken zur Überprüfung der Inhalte verpflichten, haben die Behörden Schwierigkeiten, illegale Aktivitäten nachzuverfolgen. Der Fall hat Forderungen nach Reformen laut werden lassen – konkrete Änderungen der Aufsichtspraxis wurden jedoch bisher nicht angekündigt.

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