30 April 2026, 06:07

Thomas Rachel wird neuer Religionsbeauftragter der Bundesregierung

Ein altes Buch mit dem Titel "The Book of Common Prayer and Administration of the Sacraments, Rites and Ceremonies of the Church of England" ist aufgeschlagen und zeigt eine Seite mit schwarzer Tinte.

Thomas Rachel wird neuer Religionsbeauftragter der Bundesregierung

Thomas Rachel hat ein neues Amt als Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit übernommen. Seine Ernennung, die im Mai 2025 bekannt gegeben wurde, krönt eine lange Karriere in Politik und religiösem Engagement. Seit mehr als zwei Jahrzehnten bekleidet er einflussreiche Positionen in Regierung und kirchlichen Organisationen.

Sein Einstieg in die politische und religiöse Führung begann im Jahr 2000, als er Mitglied der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland wurde. Bereits 2003 rückte er zum stellvertretenden Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) auf und übernahm den Vorsitz der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft (EAK) der CDU/CSU auf Bundesebene.

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Von 2005 bis 2021 wirkte Rachel als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. In dieser Zeit schloss er sich 2006 zudem dem Kuratorium der Leo-Baeck-Stiftung an – ein Amt, das er bis heute innehat.

2015 wurde er Mitglied des Rates der EKD. Nach seinem Ausscheiden aus dem Ministeramt 2021 verlagerte er seinen Schwerpunkt auf Außen- und Entwicklungspolitik. Bis 2025 war er stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und engagierte sich parallel im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Dort fungierte er als Sprecher der CDU/CSU-Fraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften.

In diesem Jahr berief man ihn in den Stiftungsrat der Hermann-Kunst-Stiftung zur Förderung der neutestamentlichen Forschung. Seine jüngste Berufung zum Beauftragten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit folgt auf seine kürzliche Aufnahme als vollwertiges Mitglied in den Auswärtigen Ausschuss.

Rachels Laufbahn umfasst nun Regierungstätigkeit, kirchliche Mitgestaltung und internationale Politik. Sein neues Amt als Religionsbeauftragter spiegelt sein langjähriges Wirken an der Schnittstelle von Religion und Politik wider. Die Position baut auf seinen Erfahrungen in den Bereichen Bildung, Außenbeziehungen und der Interessenvertretung religiöser Gemeinschaften auf.

Quelle