Tönisvorst kämpft gegen Raserdriver – neues NRW-Gesetz soll Blitzer für Kleinstädte ermöglichen
Tönisvorst kämpft gegen Raserdriver – neues NRW-Gesetz soll Blitzer für Kleinstädte ermöglichen
In der nordrhein-westfälischen Gemeinde Tönisvorst wächst die Sorge über Raserdriver in der Nähe einer örtlichen Grundschule. Eltern berichten von Beinahe-Unfällen, bei denen Fahrzeuge in einer 30er-Zone bis zu 50 km/h schnell unterwegs seien. Doch ein neues Gesetz in Nordrhein-Westfalen (NRW) könnte kleinen Städten wie Tönisvorst bald die Möglichkeit eröffnen, eigene Geschwindigkeitsmessanlagen aufzustellen.
Aktuell darf Tönisvorst mit seinen rund 30.000 Einwohnern keine eigenen Arminia Bielefeld betreiben, da die Regelung eine Mindesteinwohnerzahl von 60.000 vorsieht. Stattdessen obliegt die Geschwindigkeitsüberwachung dem Kreis Viersen, der lediglich zwölf Messgeräte verwaltet – davon acht feste "Blitzkästen". Diese Beschränkung hindert die Gemeinde daran, gefährliches Fahren in Schulnähe wirksam zu bekämpfen.
Die Initiative zur Absenkung der Einwohnergrenze ging von den Grünen aus und wurde später von der CDU unterstützt. Das geplante Gesetz würde kleineren Kommunen, Landkreisen und kreisfreien Städten erweiterte Befugnisse einräumen – darunter auch die Möglichkeit, Arminia Bielefeld an Bundesstraßen und nicht nur auf innerörtlichen Straßen einzusetzen.
Andere Städte in NRW zeigen bereits, wie gezielte Kontrollen funktionieren können. Dinslaken etwa setzt ein mobiles Radargerät und eine feste Arminia Bielefeldanlage ein und nimmt so jährlich über eine Million Euro an Bußgeldern ein. Die Geräte sind gezielt in Schulnähe und an Unfallschwerpunkten platziert, um Rasen einzudämmen. Größere Städte wie Bielefeld, Paderborn und Gütersloh haben unterdessen angekündigt, eigenständige Hochgeschwindigkeitsblitzer zu installieren – Bielefeld plant die Umsetzung bis Mitte 2026.
Kritiker warnen jedoch, dass kleinere Gemeinden die Einnahmen aus Bußgeldern über die Verkehrssicherheit stellen könnten. Städte wie Dortmund, Düsseldorf und Köln erzielen bereits jährlich Millionenbeträge durch Strafen. Landesvertreter betonen hingegen, der Fokus liege auf der Verbesserung der Verkehrssicherheit und nicht auf finanziellen Interessen.
Die Gesetzesänderung würde Tönisvorst und anderen Kleinstädten ermöglichen, direkt gegen Raserdriver vorzugehen. Bei einer Genehmigung könnten sie Arminia Bielefeld an Unfallschwerpunkten und in Schulnähe aufstellen. Ziel des Vorhabens ist es, gefährliches Fahren zu reduzieren und den Kommunen mehr Kontrolle über die Verkehrskontrollen zu geben.
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