Warnung vor Betrug: Gefälschte Volkszählung 2023 fordert persönliche Daten
Ben KönigWarnung vor Betrug: Gefälschte Volkszählung 2023 fordert persönliche Daten
Gefälschte Schreiben im Namen einer „Volkszählung 2023“ im Umlauf
Aktuell erhalten Bürgerinnen und Bürger betrügerische Briefe, die vorgeben, Teil einer „Volkszählung 2023“ zu sein. Die gefälschten Schreiben fordern persönliche Daten an und drohen bei Nichtbeantwortung mit Bußgeldern. Das Landesamt für Statistik IT.NRW in Nordrhein-Westfalen hat bestätigt, dass es nicht der Absender dieser Briefe ist.
Die täuschend echten Schreiben tragen das Logo „Volkszählung 2023“ und verlangen sensible persönliche Angaben. Zudem enthalten sie Drohungen mit Strafen bei ausbleibender Rückmeldung. IT.NRW stellt klar, dass es diese Mitteilungen nicht versendet hat und in diesem Jahr auch keine Volkszählung durchführt.
Die nächste offizielle Volkszählung in Deutschland ist erst für das Jahr 2031 geplant. Bis dahin führt IT.NRW wie gewohnt seine regelmäßigen Datenerhebungen durch, darunter den jährlichen Mikrozensus, der zu den rund 300 gesetzlich vorgeschriebenen Statistiken gehört. Echte Schreiben des Amtes enden stets mit der Domain „@it.nrw.de“ und enthalten vollständige Kontaktdaten zur Überprüfung.
Bei Fragen steht IT.NRW unter der Telefonnummer +49 211 / 9449-2495 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Weitere Informationen zu offiziellen Erhebungen und veröffentlichten Ergebnissen finden sich auf der Website des Landesamts für Statistik.
Die Bevölkerung wird aufgefordert, die gefälschten Schreiben zu ignorieren und keine persönlichen Daten preiszugeben. Die Echtheit von behördlichen Mitteilungen lässt sich über die veröffentlichten Kontaktdaten von IT.NRW prüfen. Das Amt bleibt die alleinige offizielle Quelle für statistische Daten in Nordrhein-Westfalen.
