Zoll Krefeld deckt Lohnbetrug und illegale Beschäftigung bei Großrazzia auf
Nina BauerZoll Krefeld deckt Lohnbetrug und illegale Beschäftigung bei Großrazzia auf
Hauptzollamt Krefeld beteiligt sich an EMPACT-Aktionstagen gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung
Das Hauptzollamt Krefeld hat kürzlich an den EMPACT-Aktionstagen teilgenommen, um gegen Menschenhandel und illegale Beschäftigung vorzugehen. In der 39. Kalenderwoche führten Beamte in der gesamten Region eine Reihe von Kontrollen durch. Ziel der Aktion war es, faire Arbeitsbedingungen und gesetzmäßige Bezahlung für Arbeitnehmer sicherzustellen.
An der Razzia waren insgesamt 73 Kontrollbeamte beteiligt. Sie führten 31 Inspektionen durch und erfassten dabei 128 Personendaten. Im Fokus standen die Aufdeckung von Lohnbetrug und ungesetzlichen Beschäftigungspraktiken.
Bei den Überprüfungen wurden zahlreiche Verstöße gegen die Meldepflicht festgestellt. In acht Fällen gab es konkrete Hinweise auf vorenthaltene Löhne und Veruntreuung. Vier dieser Verdachtsfälle betrafen gastronomische Betriebe in der Markthalle Mönchengladbach.
Die Ergebnisse werden nun weiter ausgewertet. Verdachtsfälle werden an die zuständigen Behörden zur weiteren Verfolgung übermittelt.
Die EMPACT-Aktionstage sind Teil einer europäischen Initiative gegen schwere und organisierte Kriminalität. Die Plattform koordiniert Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler Aktivitäten in den Mitgliedstaaten.
Das Hauptzollamt Krefeld bleibt entschlossen, für faire Löhne und den Schutz der Arbeitnehmerrechte einzutreten. Bei weiteren Fragen steht Stefan Thoeren vom Hauptzollamt zur Verfügung. Die Ergebnisse der Aktion werden die nächsten Schritte zur Ahndung der festgestellten Verstöße bestimmen.






