25 April 2026, 00:09

Gefährlicher Chemikalientransport auf A2 gestoppt – Natriumfluorid ungesichert unterwegs

Warnschild mit gelbem Hintergrund und schwarzem Rand, das eine Illustration eines Gabelstaplers zeigt und den Eintritt von Gabelstaplern in den Bereich verbietet.

Gefährlicher Chemikalientransport auf A2 gestoppt – Natriumfluorid ungesichert unterwegs

Lastwagen mit gefährlichen Chemikalien auf A2 bei Vlotho gestoppt

Ein Lkw, der gefährliche Chemikalien transportierte, wurde in den frühen Morgenstunden des Dienstags auf der Autobahn A2 in der Nähe von Vlotho angehalten. Die Polizei griff ein, nachdem Autofahrer einen Sattelschlepper ohne funktionierende Beleuchtung gemeldet hatten, der eine erhebliche Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellte. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen Transport mit Natriumfluorid – in Verstößen gegen Sicherheitsvorschriften.

Gegen 3:40 Uhr alarmierten Fahrer die Behörden über einen Sattelzug, der in Richtung Hannover unterwegs war, ohne Rücklichter und nur mit blinkender Warnblinkanlage. Eine Streife der Autobahnpolizei Herford ortete den Lkw zügig und geleitete ihn an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn.

Der 52-jährige belarussische Fahrer hatte Natriumfluorid, einen gefährlichen Stoff, geladen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten mindestens vier Verstöße gegen die Gefahrgutvorschriften fest: Dem Lkw fehlte die vorgeschriebene Warntafel, und die Rücklichter waren vollständig defekt.

Eines der Fässer mit Natriumfluorid war zudem unzureichend gesichert und beschädigt. Aus Sorge vor einem möglichen Austritt richteten Einsatzkräfte eine 50-Meter-Sperrzone um das Fahrzeug ein. Die Feuerwehr leitete daraufhin die Umschüttung der Chemikalie aus dem beschädigten Fass in einen sicheren Auffangbehälter ein.

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Wegen der Gefahrenlage mussten sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter Dekontaminationsmaßnahmen durchlaufen. Die Behörden erklärten den Lkw für nicht verkehrssicher und untersagten die Weiterfahrt.

Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Sperrung des betroffenen Autobahnabschnitts, während die Einsatzkräfte die gefährliche Ladung sicherten. Dem Fahrer drohen nun Strafen wegen mehrfacher Sicherheitsverstöße. Zudem werden Ermittlungen zur Einhaltung der Gefahrgutvorschriften durch das Transportunternehmen erwartet.

Quelle