Helios-Schule in Köln: Neue Baumängel verzögern Neubau bis 2027

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Skizze mehrerer Gebäude.

Helios-Schule in Köln: Neue Baumängel verzögern Neubau bis 2027

Kölner Helios-Schule: Neubau erleidet weitere Rückschläge durch neue Baumängel

Der Wiederaufbau der Kölner Helios-Schule sieht sich mit weiteren Verzögerungen konfrontiert, nachdem neue Baumängel aufgedeckt wurden. Das bereits um drei Jahre verschobene Projekt hat nicht nur stark steigende Kosten verursacht, sondern zwingt die Schülerinnen und Schüler weiterhin, in provisorischen Klassenzimmern zu lernen.

Ursprünglich sollte die Helios-Schule 2024 eröffnet werden. Doch schwere Mängel an der Fassade veranlassten die Stadt im vergangenen Jahr, den Vertrag mit dem verantwortlichen Unternehmen zu kündigen. Später kamen zusätzliche Baumängel ans Licht, die Teile des Gebäudes abreißen und neu planen ließen.

Auch der Fachplaner für die Gebäudetechnik wurde ausgewechselt, nachdem sich die Probleme verschärften. Die neuen Pläne für Mess- und Regelungstechnik erfordern nun das Fünffache des ursprünglich veranschlagten Aufwands. In der Folge müssen bereits vergebenen Bauleistungen neu ausgeschrieben werden, wodurch sich die geplante Eröffnung auf 2027 verschiebt.

Die Kosten sind inzwischen von 92 Millionen auf 157 Millionen Euro explodiert. Die Schüler sind derweil auf drei Standorte verteilt, was bei den Eltern Frust auslöst. Für November ist eine Demonstration geplant, bei der Familien klarere Zeitpläne und eine höhere Priorität für die Bildung fordern.

Die Stadt hat inzwischen einen Gutachter beauftragt, um die gesamte Fassade zu überprüfen, nachdem weitere Probleme aufgetaucht sind. Ein neuer Auftragnehmer für das Projekt steht noch nicht fest.

Da kein verbindlicher Fertigstellungstermin in Sicht ist, werden die Schüler noch Jahre in provisorischen Unterkünften bleiben müssen. Die Stadt prüft weiterhin die Mängel und sucht nach neuen Baupartnern. Die Eltern fordern unterdessen Antworten, während die Kosten steigen und die Fristen sich weiter verschieben.

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