Immobilienboom in Herford: Preise und Verkäufe steigen kräftig im ersten Halbjahr 2025
Sophia FrankeImmobilienboom in Herford: Preise und Verkäufe steigen kräftig im ersten Halbjahr 2025
Immobilienmarkt im Kreis Herford und der Stadt Herford verzeichnet bemerkenswertes Wachstum in der ersten Jahreshälfte 2025
Ein neuer Bericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte zeigt, dass der Immobilienmarkt im Kreis Herford und in der Stadt Herford im ersten Halbjahr 2025 ein deutliches Wachstum verzeichnet hat. Sowohl die Verkaufsaktivitäten als auch die Immobilienpreise sind gestiegen, wobei einige Segmente eine besonders starke Nachfrage erleben.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Herford und der Stadt Herford hat seinen Halbjahresbericht 2025 veröffentlicht, der Transaktionen vom 1. Januar bis zum 30. Juni umfasst. Das Gremium analysiert notariell beurkundete Kaufverträge, um Markttrends zu verfolgen und Einblicke in den lokalen Immobiliensektor zu geben.
Insgesamt stieg die Zahl der Kaufverträge im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024 um etwa 6 Prozent. Den stärksten Anstieg verzeichneten Ein- und Zweifamilienhäuser, wo die Verkäufe um 34 Prozent zunahmen. Die Hansestadt Herford führte mit 239 Verträgen die Statistik an, dicht gefolgt von Bünde mit 216 Verträgen.
Bei den Preisentwicklungen gab es je nach Immobilientyp Unterschiede. Voll erschlossenes Bauland in Herford kostete im Durchschnitt 261 Euro pro Quadratmeter. Häuser, die nach 2010 erbaut wurden (ohne Neubauten), erreichten einen Durchschnittspreis von 453.000 Euro. Wohnungen in Mehrfamilienhäusern zeigten hingegen kaum Veränderungen – hier blieben die Preise stabil oder stiegen nur leicht an.
Finanziell dominierten Herford und Bünde den Markt: Zusammen entfielen auf die beiden Städte rund 45 Prozent des gesamten Umsatzes im Kreis, was einem Volumen von 261 Millionen Euro entspricht.
Der Bericht unterstreicht eine dynamische erste Jahreshälfte 2025 für den Immobilienmarkt in Herford. Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern trieb das Wachstum maßgeblich voran, während die Preise für Grundstücke und neuere Immobilien weiter stiegen. Die Ergebnisse deuten auf eine anhaltend hohe Aktivität in den Schlüsseregionen hin – insbesondere in Herford und Bünde.






