Sanierung der Bahnstrecke Köln–Hagen scheitert an maroder Infrastruktur und veralteter Technik
Sanierung der Bahnstrecke Köln–Hagen scheitert an maroder Infrastruktur und veralteter Technik
Großes Sanierungsprojekt an der Bahnstrecke Hagen–Wuppertal–Köln scheitert an grundlegender Infrastruktur
Ein umfangreiches Sanierungsvorhaben entlang der Bahnstrecke Hagen–Wuppertal–Köln steht wegen der Vernachlässigung zentraler Infrastruktur in scharfer Kritik. Trotz weitreichender Modernisierungsmaßnahmen bleiben Signalstellwerke und die Wuppertaler Schwebebahn in desolatem Zustand, während nur eine Handvoll Bahnhöfe vollständig saniert werden.
Der grüne Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel und lokale Vertreter verurteilen die Pläne als unzureichend und warnen, dass kritische Systeme ohne Eingriffe weiter verfallen werden.
Bei der Sanierung des Korridors Köln–Hagen durch die Deutsche Bahn bleiben acht Signalstellwerke unberücksichtigt – obwohl fünf von ihnen als „schlecht“ oder in „katastrophalem Zustand“ eingestuft sind. Die Anlagen in Schwelm, Solingen und am Hagener Hauptbahnhof gelten als „schlecht“, während die in Wuppertal-Oberbarmen und Wuppertal-Steinbeck in der schlechtesten Kategorie liegen. Als Begründung für die Auslassung nannte die Bahn fehlende Planungszeit und das Fehlen konkreter Projekte in der Pipeline.
Die Entscheidung, keine der Stellwerke zu erneuern, stößt auf massive Kritik. Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Matthias Gastel, argumentiert, dass die Nichtbehebung der Mängel die Strecke anfällig für künftige Störungen mache. Auch die Wuppertaler Schwebebahn – eine Hängebahn, die für ihr hohes Alter und ihre Zuverlässigkeitsprobleme bekannt ist – wird trotz ihres maroden Zustands nicht modernisiert. Nur sechs der wichtigsten Bahnhöfe der Strecke erhalten eine Komplettsanierung, vier davon sollen als „zukunftsfähige Bahnhöfe“ ausgebaut werden. Die übrigen S-Bahn-Stationen werden voraussichtlich nicht vor Ende 2027 modernisiert. Der lokale Vertreter Ulrich Lange bezeichnete die Teil-Sanierungen als „halbherzige Lösung“ und betonte, dass das Projekt weit hinter einer umfassenden Modernisierung zurückbleibe. Zudem wird das moderne Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) auf dieser Strecke nicht eingeführt. Diese Lücke bedeutet, dass die Strecke weiterhin mit veralteter Technik betrieben wird, was langfristige Effizienz- und Sicherheitsfortschritte weiter einschränkt.
Das Sanierungsprojekt lässt zentrale Abschnitte der Strecke Hagen–Wuppertal–Köln unverändert – darunter fünf dringend sanierungsbedürftige Stellwerke und die überalterte Schwebebahn. Ohne Pläne für die Einführung von ETCS oder eine Beschleunigung der Bahnhofsmodernisierungen bleibt die Streckenerneuerung unvollendet.
Da sich die Deutsche Bahn auf ausgewählte Bahnhöfe und Teillösungen konzentriert, könnten Verspätungen und Zuverlässigkeitsprobleme noch Jahre lang sowohl den Regional- als auch den Fernverkehr belasten.
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