Solingens Wirtschaftsförderung setzt auf neue Führung und kooperative Strategien
Solingens Wirtschaftsförderung setzt auf neue Führung und kooperative Strategien
Wirtschaftsförderung Solingen (WiFö) durchläuft Führungswechsel und strategische Neuausrichtung
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Solingen, WiFö, steht vor einem Wechsel in Führung und Strategie. Die jüngsten Veränderungen stoßen bei lokalen Politikern auf Zustimmung, darunter bei den Grünen, die darin einen proaktiveren und kooperativeren Ansatz erkennen. Die Neuausrichtung der Behörde erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Stadt vor neuen wirtschaftlichen Herausforderungen steht – von der Nachfrage nach Gewerbeflächen bis hin zum Wachstum des Dienstleistungssektors.
Ein neues dreiköpfiges Führungsteam leitet nun die WiFö, wobei Stadtkämmerer Wienicke die Geschäftsführung übernimmt. Diese Umstrukturierung wird als positiver Schritt gewertet, der eine lösungsorientiertere und kollegialere Arbeitsweise in der Behörde fördert. Unter der neuen Leitung wartet die WiFö nicht mehr darauf, dass sich Unternehmen von sich aus melden – stattdessen geht sie aktiv auf Solinger Betriebe zu, um Unterstützung anzubieten.
Die Grünen begrüßen diesen Wandel und argumentieren, dass eine stärkere vor-Ort-Präsenz lokalen Unternehmen besser dient. Die Parteivorsitzenden Ruth Fischer-Bieniek und Leon Kröck unterstützen zudem die Entscheidung der WiFö, bestehende brachliegende Gewerbeflächen gezielt zu vermarkten, statt vorschnell neue Gebiete zu erschließen. Sie verweisen auf Nutzungskonflikte und die sinkende Nachfrage nach großen Industrieflächen, da künstliche Intelligenz und Automatisierung die Arbeitsweise von Unternehmen verändern. Unterdessen hat Horst Gabriel (CDU) den Vorsitz im Aufsichtsrat der WiFö übernommen. Seine Berufung fällt mit breiten Diskussionen über die wirtschaftliche Zukunft Solingens zusammen, die zunehmend vom Dienstleistungssektor – insbesondere dem Gesundheitsbereich – geprägt sein wird.
Die Grünen plädieren zudem für eine engere regionale Zusammenarbeit und schlagen eine gemeinsame "Bergische Strategie" mit den Nachbarstädten Wuppertal und Remscheid vor, um die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der Region zu stärken. Auch die jüngste Entscheidung des Stadtrats, nicht automatisch neue Gewerbegebiete am Stadtrand auszuweisen, findet Unterstützung. Die Grünen betonen, dass dieser zurückhaltende Ansatz unnötige Nutzungskonflikte vermeidet und gleichzeitig Zeit lässt, um sich an veränderte Unternehmensbedürfnisse anzupassen.
Die Umstrukturierung und strategische Neuausrichtung der WiFö spiegeln den Wandel der Solinger Wirtschaft wider. Mit einem stärkeren Fokus auf Dienstleistungen und einer klügeren Nutzung bestehender Flächen will die Behörde Unternehmen künftig effektiver unterstützen. Die Zustimmung der Grünen zu diesen Schritten deutet auf einen wachsenden Konsens hin, der Wachstum mit einer nachhaltigen Flächennutzung in Einklang bringt.
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