RWE und KKR bauen zwei Mega-Windparks in England für 15 Milliarden Dollar
RWE und KKR bauen zwei Mega-Windparks in England für 15 Milliarden Dollar
RWE hat mit der Investmentfirma KKR einen bedeutenden Deal zur Entwicklung von zwei großen Offshore-Windparks in England abgeschlossen. Die Partnerschaft umfasst die Projekte Norfolk Vanguard East und West mit einem gemeinsamen Investitionsvolumen von über 15 Milliarden US-Dollar. Dieser Schritt folgt auf RWEs jüngsten Erfolg, bei dem das Unternehmen 6,9 Gigawatt Offshore-Windkapazität im Land sichern konnte.
Die Zusammenarbeit entlastet RWE finanziell und beschleunigt gleichzeitig den Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Aktie des Konzerns hat im vergangenen Jahr über 75 Prozent zugelegt – ein Zeichen für das starke Vertrauen der Anleger in die grüne Energiewende des Unternehmens.
RWE und KKR werden Eigentum und Kosten im Rahmen eines 50:50-Joint-Ventures je zur Hälfte teilen. Die Projekte sind Teil von RWEs insgesamt 6,9 Gigawatt umfassendem Offshore-Wind-Portfolio in England und profitieren von langfristigen, staatlich abgesicherten Verträgen. Fünf dieser Vorhaben – darunter Norfolk Vanguard und Dogger Bank South – haben bereits 20-Jahres-Verträge für Differenzkosten (CfDs) mit einem festen Strike-Preis von 91,20 Pfund pro Megawattstunde erhalten. Damit sind RWE stabile Erlöse von 2029 bis 2032 garantiert.
Der nächste entscheidende Schritt steht im Sommer 2026 an, wenn der Deal mit KKR voraussichtlich abgeschlossen wird – parallel zur finalen Investitionsentscheidung für Norfolk Vanguard. Bis dahin konzentriert sich RWE auf die Sicherung der Finanzierung und die Einholung behördlicher Genehmigungen. Anleger blicken zudem gespannt auf die bevorstehenden Jahresergebnisse am 12. März, wo eine detaillierte Prognose die kurzfristige Kursentwicklung beeinflussen könnte.
Der aktuelle Aktienkurs von RWE liegt bei 49,86 Euro – ein Plus von 1,01 Prozent am heutigen Tag. Zwar notiert die Aktie noch rund 6,7 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 53,42 Euro, doch der starke Anstieg innerhalb der letzten zwölf Monate unterstreicht die wachsende institutionelle Unterstützung für die Energiewende-Strategie des Konzerns. Die Partnerschaft mit KKR festigt diese Position zusätzlich, indem sie Risiken und Kapitalbedarf für die riesigen Offshore-Projekte teilt.
Das Joint-Venture mit KKR markiert einen wichtigen Meilenstein in RWEs Plänen für erneuerbare Energien. Mit gesicherten Einnahmequellen durch die CfDs und einer verringerten finanziellen Belastung ist das Unternehmen besser aufgestellt, um seine Offshore-Windziele in England zu erreichen. Die finale Investitionsentscheidung 2026 wird den Baubeginn bestimmen und damit den Zeitplan des Projekts sowie RWEs langfristiges Wachstum im Bereich sauberer Energien prägen.
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