Anti-Duckface-Bewegung feiert Comeback: Warum der Schmollmund ausgedient hat
Anti-Duckface-Bewegung feiert Comeback: Warum der Schmollmund ausgedient hat
Eine wachsende Online-Bewegung stellt sich gegen den "Duckface"-Trend – eine schmollende, küssende Pose, die oft auf Selfies zu sehen ist. Die als Anti-Duckface-Bewegung bekannte Kampagne gewann an Fahrt, nachdem sie 2011 ihren ersten offiziellen Aktionstag veranstaltet hatte. In diesem Jahr werden Unterstützer:innen am 22. Juli den zweiten Anti-Duckface-Tag begehen und die Menschen ermutigen, die Pose endgültig hinter sich zu lassen.
Der Begriff "Duckface" beschreibt einen übertriebenen Schmollmund, der vor allem durch Fotos junger Frauen populär wurde. Prominente wie Paris Hilton und Kim Kardashian wurden häufig mit diesem Trend in Verbindung gebracht. Eine Studie aus dem Jahr 2010 ergab sogar, dass Profile mit Duckface-Selfies auf Dating-Plattformen 23 Prozent mehr Nachrichten und Matches erhielten.
Die Gegenbewegung begann 2011, als das Kölner Comedy-Trio Y-TITTY den Anti-Duckface-Tag ins Leben rief. Die Gruppe richtete die Website antiduckface.com als zentrale Anlaufstelle der Bewegung ein. Beim ersten Event tauschten rund 21.000 Menschen ihr Profilbild gegen ein Anti-Duckface-Abzeichen aus. Zudem veröffentlichte das Trio eine Hymne auf YouTube, um ihre Botschaft zu verbreiten.
Der diesjährige Anti-Duckface-Tag, der zweite seit der Gründung der Initiative, findet erneut am 22. Juli statt. Die Organisator:innen hoffen auf eine noch größere Beteiligung, während die Kampagne weiter wächst.
Die Bewegung stellt weiterhin einen Selfie-Trend infrage, der einst die sozialen Medien dominierte. Mit dem bevorstehenden Anti-Duckface-Tag rufen die Unterstützer:innen erneut zu natürlichen, ungestellten Fotos auf. Der Erfolg der vergangenen Jahre deutet darauf hin, dass die Botschaft bei einem immer größeren Publikum Anklang findet.
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