Mönchengladbachs Schulen kämpfen mit Sanierungsstau und Platznot – doch Lösungen sind in Sicht
Mönchengladbachs Schulen kämpfen mit Sanierungsstau und Platznot – doch Lösungen sind in Sicht
Der Ausschuss für Schule und Gebäudemanagement (ASG) trat zusammen, um drängende Probleme an den Schulen in Mönchengladbach zu lösen. Im Mittelpunkt der Beratungen standen Notfallreparaturen an der Nelson-Mandela-Gesamtschule (NCG) sowie Bedenken gegenüber den geplanten Baustandards für Turnhallen. Zudem wurden der Stand der Sanierungsprojekte und die Herausforderungen bei der Schülerverteilung auf die örtlichen Schulen erörtert.
Ein zentraler Punkt war die mit 912.273 Euro veranschlagte Reparatur der Elektroanlage in der Turnhalle der NCG, die Finanzdezernent Thore Eggert als "provisorische Lösung" und nicht als vollständige Sanierung bezeichnete. Obwohl Schulleiter Dieter Will die Schwere der Mängel und die Notwendigkeit einer Schließung infrage stellte, stimmte der Ausschuss einstimmig für die Freigabe der Mittel. Noch ausstehend ist jedoch ein zweiter TÜV-Gutachterbericht, der möglicherweise den Umfang der Arbeiten verringern könnte.
An der NCG hat ein Projektleiter neun Monate damit verbracht, die Sanierungsarbeiten neu zu organisieren, und präsentierte einen überarbeiteten Zeitplan. Zusätzliche Kosten könnten durch bereits für den Haushalt 2026 vorgesehene Mittel gedeckt werden. Für die Integrative Gesamtschule Paffrath (IGP) schlug die Stadt weise Unterbringungsmöglichkeiten auf einem Gelände hinter der Schule vor, konkrete Pläne befinden sich allerdings noch in der Entwicklung und werden im Stadtplanungsausschuss weiter beraten.
Der Ausschuss diskutierte zudem neue "Standards für den Bau und die Sanierung von Turnhallen". Mitglieder äußerten die Sorge, dass starre Vorgaben die Kosten in die Höhe treiben könnten, ohne erkennbaren Nutzen. Nach langer Debatte wurde einstimmig beschlossen, die Entscheidung zu vertagen und die Verwaltung anzuweisen, einen deutlich schlankeren Entwurf vorzulegen.
Felix Bertenrath, Vertreter der weiterführenden Schulen im Kreis, brachte übergeordnete Bedenken vor – etwa zur Schülerverteilung, Klassengrößen und dem Verkehrsaufkommen rund um die Schulen. Besonders betroffen sind vier Realschulen in Mönchengladbach, die Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf aus Overath und Rösrath aufnehmen müssen. Dazu zählen Kinder aus Sprachfördergruppen und Integrationsklassen, mit bis zu drei solchen Schülern pro Klasse und einer maximalen Klassenstärke von 27.
Die Beschlüsse des Ausschusses sehen vor, dass die Notfallreparaturen in der Turnhalle der NCG umgehend beginnen, wobei weitere Anpassungen nach Vorlage des ausstehenden TÜV-Berichts möglich sind. Die Sanierungspläne für NCG und IGP werden vorangetrieben, während Finanzierung und Logistik noch geprüft werden. Die Verwaltung muss nun die vorgeschlagenen Turnhallennormen überarbeiten, um die Kostensorgen zu berücksichtigen, bevor sie erneut vorgelegt werden.
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