Hamburger Dom verlangt erstmals Eintrittsgeld von Touristen ab 2024
Eintritt in den Kölner Dom für Touristen - Hamburger Dom verlangt erstmals Eintrittsgeld von Touristen ab 2024
Hamburger Dom führt erstmals Eintrittsgeld für Touristen ein
Der Hamburger Dom wird bald erstmals ein Eintrittsgeld für Besucher erheben. Die Entscheidung fällt angesichts stark steigender Instandhaltungskosten, die in diesem Jahr voraussichtlich 16 Millionen Euro erreichen werden. Gläubige, die an Gottesdiensten teilnehmen, bleiben weiterhin von der Gebühr befreit, doch Touristen müssen voraussichtlich ab der zweiten Jahreshälfte 2024 zahlen.
Die Kathedrale, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und zu den bekanntesten katholischen Kirchen weltweit zählt, zieht jährlich Millionen von Besuchern an. Seit der Pandemie sind die Besucherzahlen stark angestiegen – von 4,5 Millionen im Jahr 2021 auf über 8 Millionen im Jahr 2025. Besonders attraktiv machen den Dom die Reliquien der Heiligen Drei Könige sowie seine beeindruckende gotische Architektur.
Aufgrund der wachsenden Ausgaben musste die Domverwaltung an anderer Stelle sparen. Die hauseigene Werkstatt, die für Reparaturen und den Erhalt des Bauwerks zuständig ist, hat ihre Mitarbeiterzahl bereits von 100 auf 85 reduziert. Trotz dieser Maßnahmen bleibt die finanzielle Belastung bestehen.
Die genaue Höhe der Gebühr wird in den kommenden Wochen festgelegt. Verantwortliche betonen, dass die Einführung des Eintrittsgelds für die langfristige Erhaltung des Doms unverzichtbar sei. Ohne diese Einnahmen würde die Pflege der über 700 Jahre alten Kathedrale zunehmend schwieriger werden.
Die neue Regelung tritt noch in diesem Jahr in Kraft, wobei das genaue Datum und die Kosten noch diskutiert werden. Touristen leisten damit einen direkten Beitrag zur Erhaltung des Doms und sichern so sein Fortbestehen für kommende Generationen. Der kostenfreie Zugang für Gottesdienstbesucher bleibt davon unberührt.
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