Traditionsbetrieb FRIEBA aus Wuppertal meldet Insolvenz – doch Hoffnung bleibt

Finn Hoffmann
Finn Hoffmann
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Ein altes Schwarz-Weiß-Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die eine Maschine bedienen, umgeben von Metallstangen und Pfählen, mit dem Text "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.Finn Hoffmann

Traditionsbetrieb FRIEBA aus Wuppertal meldet Insolvenz – doch Hoffnung bleibt

FRIEBA, traditioneller Ostern-Textilhersteller aus Wuppertal, meldet Insolvenz an

Der langjährige Wuppertaler Textilproduzent FRIEBA hat Insolvenz angemeldet. Dennoch läuft der Betrieb vorerst wie gewohnt weiter – die Löhne werden derzeit durch staatliche Unterstützung gesichert. Die Unternehmensführung strebt an, nach Ostern mit einem neuen Investor die finanzielle Stabilität wiederherzustellen.

Das 1923 gegründete Unternehmen blickt auf eine lange Geschichte zurück: Seine Wurzeln reichen bis zur Carl Friedrich Barmen Maschinenfabrik, die bereits 1855 entstanden war. FRIEBA spezialisiert sich auf die Herstellung von Bändern, Schnüren, Fransen und Posamenten aus Materialien wie Baumwolle, Viskose, Leinen und Mischgarnen. Die 2.800 Quadratmeter große Produktionsstätte arbeitet weiterhin in vollem Umfang, die Belegschaft hält die Produktionszahlen stabil.

Die Verhandlungen mit potenziellen Investoren verlaufen vielversprechend. Noch kurz nach Ostern könnte eine Übernahme erfolgen, die die rund 20 Arbeitsplätze am Standort sichern würde. Die Unternehmensspitze hofft, bis zum zweiten Quartal wieder eigenständig die Löhne zahlen zu können und damit die Abhängigkeit von Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit zu beenden.

Die Mitarbeiter bleiben motiviert, da der Betrieb ohne Unterbrechung weiterläuft. Ein erfolgreicher Abschluss der Investorengespräche würde nicht nur die Zukunft des Unternehmens sichern, sondern auch sein fast hundertjähriges Wirken in der Wuppertaler Textilbranche bewahren. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Betrieb die Insolvenz überwinden kann.

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