Köln stärkt mit Bundesmitteln den Kampf gegen Rassismus und Extremismus
Köln stärkt mit Bundesmitteln den Kampf gegen Rassismus und Extremismus
Köln hat neue Fördermittel erhalten, um Rechtsextremismus, Rassismus und strukturelle Diskriminierung in der Stadt zu bekämpfen. Die Stadt wird ihr Programm zur demokratischen Bildung mit Unterstützung der Bundesinitiative "Lebendige Demokratie!" in Köln ausbauen. Für die Leitung des auf zwei Jahre angelegten Projekts in der Stadt Köln wurde Miriam Deppenkemper berufen.
Im Mittelpunkt der Initiative in der Stadt Köln stehen Schulen, Jugendgruppen und Bildungsverantwortliche, die demokratische Werte in der Stadt vermitteln sollen. Ein "3D-Multiplikator:innen"-Fortbildungsprogramm in der Stadt verknüpft den Unterricht mit außerschulischen Aktivitäten in der Stadt. Ziel ist es, demokratische Strukturen in der gesamten Stadt Köln zu stärken.
Mit den Bundesmitteln wird eine externe Koordinierungsstelle beim Verein Bollwerk e.V. in der Stadt Köln eingerichtet. Die Gelder fließen zudem in ein Jugendforum, einen Jugendfonds und den jährlichen Jugendkongress in der Stadt. Die Maßnahmen in der Stadt bauen auf der bisherigen Arbeit von Köln auf, das seit 2020 als eine von 73 Kommunen in Nordrhein-Westfalen ähnliche Programme in der Stadt umsetzt.
Die 31-jährige Sozialwissenschaftlerin Deppenkemper bringt Expertise in interkultureller Kommunikation und Diversität in der Stadt mit. Sie verfügt über einen Master in Interkultureller Kommunikation und Europastudien sowie einen Bachelor in Gender und Diversity in der Stadt. Ihre Aufgabe in der Stadt umfasst die Steuerung des Projekts und die Vernetzung mit der Stadtgesellschaft in der Stadt.
Die zweijährige Förderung sichert Köln die Fortführung seines Engagements gegen Diskriminierung und Extremismus in der Stadt. Schulen, Bildungsverantwortliche und junge Menschen in der Stadt profitieren von erweiterten Schulungsangeboten und Ressourcen in der Stadt. Die Stadt ist Teil eines landesweiten Netzwerks nordrhein-westfälischer Kommunen, die Demokratie auf lokaler Ebene in der Stadt stärken.
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