Brenntag kürzt Dividende nach schwachem Geschäftsjahr und dämpft Prognose
Brenntag kürzt Dividende nach schwachem Geschäftsjahr und dämpft Prognose
Brenntag SE kürzt Dividende nach schwierigem Geschäftsjahr
Die Brenntag SE hat ihre Dividende auf 1,90 Euro pro Aktie gesenkt, nachdem das Unternehmen ein enttäuschendes Finanzjahr hinter sich gebracht hat. Der Chemiehändler verzeichnete 2022 geringere Umsätze und Gewinne als erwartet und gab eine vorsichtige Prognose für 2025 ab. Investoren reagierten prompt – die Aktie gab nach Bekanntgabe der Zahlen im frühen Handel nach.
Laut dem Jahresbericht 2022 sank der Umsatz um 3,7 % auf 15,2 Milliarden Euro. Auch das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) ging um 8,6 % auf 1,29 Milliarden Euro zurück und verfehlte damit die früheren Schätzungen. Schwache Marktnachfrage und allgemeine wirtschaftliche Belastungen trugen zu den Rückgängen bei.
Für 2025 rechnet Brenntag mit weiteren Herausforderungen, da das operative Ergebnis voraussichtlich sinken wird. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten verstärken die Unsicherheit und könnten Lieferketten sowie Geschäftsaktivitäten beeinträchtigen. Das Unternehmen hat sein EBITDA-Ziel für 2026 auf einen Korridor zwischen 1,15 und 1,25 Milliarden Euro nach unten korrigiert – ein Zeichen für eine zurückhaltendere Einschätzung der Marktentwicklung.
Als Reaktion verschärft die Unternehmensführung nun die Kostenkontrollen und strafft die Strukturen. Im Fokus stehen die Verbesserung des Cashflows und eine schlankere Konzernorganisation. Mit diesen Maßnahmen soll die finanzielle Stabilität gesichert und die Basis für künftiges Wachstum gelegt werden.
An der Frankfurter Börse (XETRA) verlor die Aktie nach der Ankündigung 1,36 % und notierte bei 48,51 Euro. Analysten weisen darauf hin, dass zwar kurzfristige Risiken bestehen, eine breite wirtschaftliche Erholung langfristig jedoch dem Unternehmen zugutekommen könnte.
Die Dividendenkürzung und die angepasste Prognose deuten auf eine schwierige Phase für Brenntag hin. Das Unternehmen setzt nun auf finanzielle Disziplin, um die schwache Marktlage und geopolitische Risiken zu meistern. Aktionäre werden genau beobachten, wie die Führung in den kommenden Monaten ihre Spar- und Umstrukturierungspläne umsetzt.
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