Uwe Brosette wird Senior Partner bei Osborne Clarke – und prägt weiter das Autovertriebsrecht
Uwe Brosette wird Senior Partner bei Osborne Clarke – und prägt weiter das Autovertriebsrecht
Uwe Brosette, eine führende Persönlichkeit im Autovertriebsrecht, wird im Januar 2026 die Position des Senior Partners bei Osborne Clarke Deutschland übernehmen. Seine Karriere umfasst mehr als drei Jahrzehnte, in denen er die rechtlichen Rahmenbedingungen für den E-Commerce- und Automobilsektor maßgeblich geprägt hat. Bekannt für seinen scharfen juristischen Verstand und seine klare Ausdrucksweise, hat er sich auch als kritischer Mahner gegen die jüngste Welle von Sammelklagen gegen Autohändler positioniert.
Brosette begann seine juristische Laufbahn 1995 nach seinem Studium in Augsburg und Bochum. Unter der Mentorschaft von Christian Genzow spezialisierte er sich auf Vertriebsrecht und wechselte 2001 zu Osborne Clarke Deutschland in Köln. Im Laufe der Jahre entwickelte er sich zu einer Schlüsselfigur bei der Umstrukturierung von Händlernetzwerken, führte Pooling-Modelle ein, förderte grenzüberschreitende Partnerschaften und begleitete Unternehmensübernahmen in ganz Europa.
Sein Wirken beschränkte sich jedoch nicht auf die anwaltliche Praxis. Seit 2010 ist er als Dozent an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen tätig. Zudem wirkt er als Autor und Referent für das Fachmagazin AUTOHAUS und erklärt dort komplexe Rechtsfragen für Branchenvertreter verständlich auf.
Brosettes juristisches Fachwissen hat wichtige Debatten im Kartellrecht angestoßen, insbesondere in Auseinandersetzungen mit dem Bundeskartellamt. Er setzte sich für neue Regulierungen im E-Commerce ein, kritisierte jedoch gleichzeitig die Klagewelle der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Seit den 2010er-Jahren hat die DUH Sammelklagen gegen Hersteller wie VW, Daimler und BMW eingereicht, die nach dem Abgasskandal von 2015 bis 2020 teure Nachrüstungen und Strafzahlungen erzwangen. In jüngster Zeit nimmt die Organisation auch Händler ins Visier: Seit 2021 wurden über 100 Klagen wegen irreführender Angaben zu Emissionen bei Gebrauchtwagen eingereicht. Gerichte, darunter 2023 der Bundesgerichtshof, entschieden häufig zugunsten der DUH – mit der Folge, dass Käufer Entschädigungen von bis zu 1.000 Euro pro Fall erhalten.
Brosette lehnt diese Klagen ab und spricht sich für die Abschaffung der Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung für Neufahrzeuge aus. Kollegen schätzen an ihm seine Fähigkeit, juristische Komplexität verständlich zu vermitteln und selbst auf kurzfristige Anfragen fundierte und schnelle Antworten zu liefern – auch im Hintergrund.
Mit 60 Jahren und der bevorstehenden Übernahme der Senior-Partner-Rolle bleibt Brosettes Einfluss auf das Autorecht ungebrochen. Seine Arbeit hat Händlernetzwerke neu geordnet, regulatorische Ansätze hinterfragt und in einer sich rasant wandelnden Branche für Klarheit gesorgt. Der Wechsel in seine neue Position wird voraussichtlich weitere Veränderungen mit sich bringen – an der Schnittstelle von Rechtsstrategie und Geschäftsmodellen im Automobilsektor.
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