Solingens Notfallseelsorge kämpft um finanzielle Sicherheit für ihre 24-Stunden-Hilfe
Solingens Notfallseelsorge kämpft um finanzielle Sicherheit für ihre 24-Stunden-Hilfe
Solingens Notfallseelsorge bietet seit über 30 Jahren rund um die Uhr seelische Unterstützung
Der Krisenseelsorgedienst der Stadt Solingen, bekannt als Notfallseelsorge, leistet seit mehr als drei Jahrzehnten "Erste Hilfe für die Seele" in akuten Notsituationen. Eng vernetzt mit örtlichen Kirchen und Rettungskräften, zeichnet sich das Team durch schnelle Einsatzbereitschaft und unverbrüchliches Engagement aus – wie Feuerwehrchef Sebastian Wagner kürzlich in Großschadenslagen betonte.
Rund 50 ehrenamtliche und hauptamtliche Mitglieder, darunter evangelische Pfarrer:innen sowie Freiwillige beider Konfessionen, tragen den Dienst. Die organisatorische Leitung liegt bei der Evangelischen Kirche, während die Katholische Kirche seit Langem als wichtiger Partner fungiert. Erster Vorsitzender Kunze wies darauf hin, dass weiteres Wachstum Zeit brauche, und rief zu Geduld beim Aufbau des Teams auf.
Im Jahr 2025 verbuchte der Förderverein Einnahmen von über 53.000 Euro, vor allem durch öffentliche Veranstaltungen, Vorträge und Spenden. Den rund 71.000 Euro an Ausgaben stand damit ein Defizit gegenüber, das durch Rücklagen gedeckt wurde – Gelder, die eigentlich für die Ausbildung neuer Ehrenamtlicher vorgesehen waren.
In diesem Jahr setzt der Vorstand zwei Schwerpunkte: die Gewinnung weiterer Unternehmenssponsoren sowie die Steigerung der Zahl fördernder Mitglieder. Ziel ist es, den 24-Stunden-Betrieb für Menschen in existenziellen Krisen langfristig abzusichern.
Nach wie vor ist die Notfallseelsorge auf die Unterstützung der Bürgerschaft angewiesen, um ihre Arbeit aufrechterhalten zu können. Mit kontinuierlicher Ausbildung und Finanzierung bleibt der Verein seinem Auftrag verpflichtet: zuverlässige seelsorgerische Hilfe – Tag und Nacht – in Solingens dunkelsten Stunden.
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