SV Bergisch Gladbach kämpft mit der Polizei gegen Seniorenbetrug durch Schock-Anrufe
SV Bergisch Gladbach kämpft mit der Polizei gegen Seniorenbetrug durch Schock-Anrufe
SV Bergisch Gladbach 09 und die Polizei Rhein-Berg gehen gemeinsam gegen Betrug an Senioren vor
Der Fußballverein unterstützt eine Kampagne gegen sogenannte "Schock-Anrufe", bei denen Kriminelle ältere Menschen am Telefon mit falschen Notlagen täuschen. Ein neues Plakat in der BELKAW-Arena warnt nun Stadionbesucher vor diesen betrügerischen Anrufen.
Die Zusammenarbeit kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Betrüger zunehmend ältere Männer und Frauen mit erfundenen Notsituationen ins Visier nehmen. Die Polizei verzeichnet im Rheinisch-Bergischen Kreis fast täglich Versuche, Senioren zu prellen. In den vergangenen fünf Jahren wurden 47 ältere Menschen Opfer solcher Maschen – die Fallzahlen stiegen von acht im Jahr 2021 auf 15 im Jahr 2025. Gleichzeitig sank die Aufklärungsquote von 75 auf unter 20 Prozent.
Am 4. März findet eine digitale Veranstaltung statt, die sich mit Schock-Anrufen und psychologischer Manipulation befasst. Bei einem "Wohnzimmergespräch" sind Betroffene eingeladen, ihre Erfahrungen zu teilen, um anderen zu helfen, Betrugsversuche zu erkennen. Die offene Runde richtet sich an Senioren, Angehörige und lokale Initiativen und soll das Bewusstsein für die Gefahren schärfen.
Aufklärung zeigt bereits Wirkung: Über 90 Prozent der Schock-Anrufe scheitern mittlerweile, weil ältere Menschen wachsamer geworden sind. Auch die finanziellen Verluste und die Zahl der Opfer sind deutlich zurückgegangen.
Die Kampagne setzt auf Plakate, öffentliche Vorträge und persönliche Berichte, um gefährdete Bürger zu schützen. Polizei und Fußballverein hoffen, dass diese Maßnahmen die Betrugsfälle weiter verringern. Wer wissen möchte, wie man Betrüger erkennt und stoppt, kann sich am 4. März einbringen.
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