Dortmunds Kult-Karneval "Geierabend" steht vor dem Aus – Insolvenz angemeldet
Dortmunder Alternativkarneval 'Geierabend' ist insolvent - Dortmunds Kult-Karneval "Geierabend" steht vor dem Aus – Insolvenz angemeldet
Dortmunds Kult-Karnevalsveranstaltung "Geierabend" meldet Insolvenz an
Nach jahrzehntelanger Unterhaltung des Ruhrgebiets hat der "Geierabend", Dortmunds langjährige satirische Karnevalsveranstaltung, Insolvenz angemeldet. Als Hauptgründe für den finanziellen Kollaps nannten die Veranstalter unbeglichene Rechnungen sowie hohe Nachforderungen der GEMA, der deutschen Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte.
Die seit 1992 fester Bestandteil der lokalen Karnevalsszene gewesene Veranstaltung steht nun vor einer ungewissen Zukunft. Die betreibende Geierabend Flattermann-Factory gUG hat beim Amtsgericht offiziell Insolvenz beantragt. Die rückwirkenden Forderungen der GEMA, die sich laut Angaben im unteren sechsstelligen Bereich bewegen, haben die finanzielle Belastung zusätzlich verschärft.
Wie die Organisatoren mitteilten, trugen auch altlastenbehaftete Verbindlichkeiten und langjährige, erst kürzlich aufgedeckte Risiken zur Krise bei. Trotz des Rückschlags hofft man noch auf eine letzte Aufführung in diesem Sommer – die Finanzierung dafür steht jedoch weiterhin in den Sternen.
Martin Kaysh, langjähriger Moderator und ehemaliger Mitgeschäftsführer, betonte die kulturelle Bedeutung des "Geierabends" für Dortmund und das gesamte Ruhrgebiet. Ohne eine überraschende Wende könnte dies das Ende der geliebten Tradition bedeuten, räumte das Team ein.
Die Insolvenzanmeldung wirft die Zukunft der Veranstaltung in Frage. Sollten sich keine neuen Geldgeber finden, könnte nach der für diesen Sommer geplanten Show ein Schlussstrich unter 30 Jahre "Geierabend" gezogen werden. Die finanziellen Probleme speisen sich aus einer Mischung unbeglichener Schulden, unerwarteter GEMA-Forderungen und langjähriger wirtschaftlicher Altlasten.
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